Posts mit dem Label CDU werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label CDU werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. September 2021

Das Lastenfahrrad ist nicht unsere Zukunft

Wir haben jetzt gerade wieder einmal eine Bundestagswahl gehabt. Sie hat den September 2021 für mich richtig trostlos gemacht. Eine depressive politische Stimmung sucht mich heim. Ich bin aus der CDU ausgetreten.

Der CDU-Ortsverein treibt mich zur Weißglut. Wahlkampf mit Lastenfahrrad. Würstchen verteilen. Jubel im CDU-Internet, wenn der Weserkurier über das Lastenfahrrad berichtet und die Gesichter der weiblichen Funktionär*innen zeigt. Auch ja, das Gendern empfinde ich auch als hirnrissig.

Mein trauriges Fazit: Keine Partei hat es eigentlich verdient, meine Stimme zu bekommen. Trotzdem habe ich gewählt. FDP natürlich.

Auch bin ich mittlerweile so weit, dass ich abends keine Nachrichten im Fernsehen mehr sehen mag, die Tagesschau ist mir suspekt geworden, immer Merkel konform. Und auch morgens das Radio bleibt jetzt stumm. Ich kann den Deutschlandfunk nicht mehr hören, immer wieder die Suggestivfragen der Radio-Journalisten, wahrscheinlich alles abgesicherte Beamte, an die links verorteten Experten, einfach nur grausam:

Bunt, Bunter, Vielfalt! Am deutschen Wesen soll die Welt genesen! Lasst uns versuchen, die Welt zu retten!

Auch lese ich morgens im Weserkurier nur noch den Sportteil. Selbst der ist aber frustrierend geworden, schildert er doch den fehlenden Kampfgeist der millionenschweren Werder-Legionäre, die selbst in der zweiten Liga sich nicht richtig behaupten können und sich lieber in der Komfortzone mit Porsche tummeln.

Deutschland versinkt in Lethargie, „Cancel-Culture“, „Fridays-for-Future“ und einer schlimmen Weltrettungspsychose. Es grünt tagtäglich immer mehr in den Medien. Gehirnwäsche! Die Regierenden sind zu Marionetten des Zeitgeistes geworden. Pragmatismus und gesunder Menschenverstand ist ihnen fremd. Blutleere Typen. Die Politiker sind nur noch Marketing-Spezialisten. Menschenfischer.

Die Fußballnationalmannschaft kickt lustlos herum und läuft mit bunten Fähnchen rum, um für die Vielfalt zu demonstrieren. Die Nationalhymne geht langsam unter. Sie wird vielleicht von den Grünen auch noch abgeschafft. In den nächsten Jahren vielleicht. Sieg der Vielfalt. Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland war gestern.

Wir holen uns den Terror wohlwissend ins eigene Land, da die EU die europäischen Außengrenzen nicht kontrolliert und die Griechen und Italiener die Migranten sehr gerne nach Deutschland per Bus oder Fliegerweiterleiten. Wer einfach Asyl ruft, ist willkommen im vielfältigen und humanitären Deutschland.

Jetzt wird auch noch mit den Taliban über humanitäre Hilfe von vielen Millionen Euro verhandelt. Unsere Regierung verschleudert mittlerweile nicht nur Millionen ins Ausland, sondern Milliarden, wir unterstützen Länder, in denen die Bevölkerung mit 58 oder 60 Jahren in Rente geht und nicht wie bei uns mit 67 und deren Einwohner mehr Immobilien besitzen als wir Deutsche.

Das Leben in Deutschland wird immer teurer. Sparer werden enteignet. Der Benzinpreis steigt dramatisch, Eigentumswohnungen und Mieten sind mittlerweile kaum noch bezahlbar. Aber für Migranten haben wir Geld. Eine nicht bekannte Zahl an Migranten ist im Land, die mit mehreren Identitäten den Staat abzocken, in Luxusvillen residieren, Sozialhilfe bekommen und Geld kassieren für Kinder im Ausland, die es wahrscheinlich gar nicht gibt.

Ich frage mich, was ist mit Deutschland passiert, wo sind die Volksvertreter, die von unserem Geld bezahlt werden, aber keinen Gedanken an unsere Zukunft verschwenden.

Die Großmacht China bekommt von uns Jährlich 630 Millionen Entwicklungshilfe, wir schaffen Kohle- und Atomstrom ab, kaufen aber den Strom teuer im Ausland zu. Alle Länder um uns herum bauen Atomkraftwerke oder sogar neue Kohlekraftwerke und wir holzen zig-tausend Hektar Wald ab, um Windräder aufzustellen, die noch nicht mal recycelbar sind, wir sollen E-Autos fahren, obwohl wir vor nicht allzu langer Zeit aufgefordert wurden, Strom zu sparen.

Die Welt entwickelt sich weiter und Deutschland soll auf das Fahrrad umsteigen und am besten mit dem Lastenfahrrad die täglichen Einkäufe erledigen. Es ist doch eigentlich einfach zu verstehen, dass wir mit unserem „Mini“-Staat Deutschland allein das Klima nicht retten werden.

Wenn sich nicht die ganze Welt daran beteiligt, und sie wird sich nicht daran beteiligen, wird der Klimawandel nicht aufzuhalten sein. Aber wir fahren halt dann Lastenfahrrad und der Wohlstand ist futsch.

Montag, 18. Januar 2021

Funktionäre kontrollieren die CDU!

 

Der CDU-Parteitag lief am letzten Wochenende, am 16. Und 17. Januar 2021 jedenfalls ganz so, wie sich das die Bundeskanzlerin Merkel gewünscht haben dürfte. Friedrich Merz, der den Umfragen zufolge der eindeutige Favorit der einfachen CDU-Mitglieder war, ist der große Verlierer.

Mit Armin Laschet führt nun ein Mann die CDU, der zuvor in den Medien immer wieder deutlich gemacht hat, dass er in Merkels Sinne agieren wird. Das war auch in der Vergangenheit schon immer so. Die Flüchtlingskrise 2015 ist ein Beispiel dafür.

Für diejenigen unter den 1001 Delegierten, die in der CDU etabliert sind, war Laschet natürlich die erste Wahl. Mit Merz hätte es womöglich ein großes Personalkarussell gegeben, das manch einem einen Strich durch die Karriereplanung gemacht hätte. 

Um die inhaltlich-programmatischen Wünsche und Vorlieben der einfachen Mitglieder geht es den Partei-Funktionären nur am Rande. Einfache Mitglieder werden einfach nicht gehört. Es gibt auch keine Diskussionen oder Podiumsdiskussionen mit der Basis. Wozu auch!  Es gibt nur eine Ausnahme. Vor Wahlen wird die Basis entdeckt. Ansonsten agieren die Volksvertreter, die Bundestagsabgeordneten völlig losgelöst von den Mitgliedern.

Jetzt verlassen vielleicht einige Mitglieder die Partei. Frust pur halt. Die CDU ist links abgedriftet. Die Konservativen haben kein Zuhause mehr. Die CDU-Spitze lässt das kalt. Es ist für sie halt alles wie immer alternativlos und dient im Grunde der Rettung der Welt. 


Samstag, 20. Oktober 2018

Hat die CDU plötzlich ihre Mitglieder entdeckt?


Als AKK, Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Zuhörtour in Verden machte, war sie sehr erstaunt, dass ich sie auf die Internet-App CDUplus ansprach als mögliches Werkzeug für mehr Basisdemokratie.

Nachfolgend der Link zum Bericht des Weserkuriers über das Event:
https://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/verden-ort47274/christdemokraten-schuh-drueckt-9903402.html

Es ist kaum zu glauben, aber Mitglieder können jetzt Anträge zum Parteitag stellen. Ich habe dann gleich mal, im Online-Portal CDUplus, meinen Antrag verfasst. Aber so einfach ist das Ganze nicht, zwei Vertrauenspersonen müssen den Antrag validieren. Ich habe mir hierfür meinen Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig und meinen Landtagsabgeordneten Volker Meyer ausgesucht.
Nachdem ich im Portal meinen Antrag abgespeichert habe, bin ich aufgefordert worden, per CDUPlus meine Vertrauenspersonen darüber zu informieren und sie aufzufordern, einen Bestätigungslink bezüglich meines Antrages zu senden. Seither herrscht Ruhe, Volker Meyer hat mich angerufen und mir ein paar Verständnisfragen gestellt und das war‘s. Der Antrag hängt seit Freitag in der Luft. Basisdemokratie ist doch nicht so einfach bei der CDU, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nachfolgend mein Antrag zum 31. Bundesparteitag, den ich mittels CDUPlus am 17.10.2018 gestellt habe. Die folgenden Mailadressen der Vertrauenspersonen habe ich für den Antrag angegeben: volker.meyer@cduplus.de, axel.knoerig@cduplus.de
Wenn die beiden Vertrauenspersonen meinen Antrag validiert haben sollten, bedarf er noch der Zustimmung von mindestens 500 Mitgliedern und erst dann ist er ein offizieller Antrag zum Parteitag.



CDU Mitglieder sollen zukünftig bei Grundsatzthemen direkt miteingebunden werden


Antrag: Es wird beantragt, dass bei Grundsatzthemen die CDU-Mitglieder zukünftig direkt in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden und das möglichst über eine Abstimmungs- und Diskussionsplattform im Internet. Es bietet sich hierfür die App CDUplus an.

Begründung: Die Vergangenheit belegt, dass die Parteibasis bei wichtigen Themen außen vor blieb. Einige Beispiele für Grundsatzthemen, die an der Parteibasis vorbeigingen, sind:

·         die Entscheidung über einen Austritt Griechenlands aus dem Euro,

·         die plötzliche Energie-Wende nach Fukushima, die unkontrollierte Aufnahme von über einer Million Flüchtlingen und Migranten seit 2015 und

·         der letzte Koalitionsvertrag, nach der Bundestagswahl 2017, mit der SPD.

Das sind alles Themen mit großem Einfluss auf unser Leben, die in einer nicht ausreichenden Form debattiert und entschieden wurden. Es gab meines Erachtens dabei keinen zufriedenstellenden Einbezug der Parteibasis.   


Ich habe meinen Antrag zur Diskussion gestellt und es kam dann gleich auch ein Kommentar, der die Populismuskeule hervor holt:

Der Vorschlag ist nicht praktikabel. Wenn wir nur noch populistische Entscheidungen wollen, Minderheitenrechte negiert werden, muss diese Forderung aufgestellt werden. Die repräsentative Form der Entscheidungen in der Partei hat sich bewährt.

Es ist schwierig mit dem Antragsversuch: 

Der CDU-Plus Service hat mir nach Anfrage mitgeteilt, dass bisher eine Vertrauensperson (mein Bundestagsabgeordneter) den Antrag validiert hätte. Die telefonische Zusage meines Landtagabgeordneten habe ich zwar längst schon bekommen, aber seine Validierung des Antrags kommt einfach nicht.









Freitag, 17. März 2017

Althusmann reitet auf der "Schulz"-Welle

Am 16, März 2017 sprach Althusmann abends in Neubruchhausen. Sein Thema: "Niedersachsen nach vorne bringen". Er erinnerte stark an Martin Schulz. Eloquent mit viel Melodik in der Stimme. Beispiele nahe am Volk, wie Einkaufen im ALDI und ein paar Euro sparen bei Produkten aus der Massentierhaltung. Er sprach Problemen an wie den Abgasskandal bei VW. Er sagte dazu: Man muss sich drum kümmern - als Regierung, er weiß aber keine konkreten Maßnahmen. Das Abschieben von abgelehnten, straffälligen Asylbewerbern ist natürlich auch Thema. "Härte zeigen" sein Credo. Das Glaubensbekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft, "klare Kante" gegenüber der Türkei, Akzente setzen bei der Bildungspolitik  und mehr Innere Sicherheit in Niedersachsen sind Bestandteil seiner Rede. Im Saal wird Beifall geklatscht. Eine Diskussionsrede gibt es natürlich nicht.  Ich bin mir sicher, ich habe einen Populisten auf Stimmenfang gehört. In der öffentlichen Wahrnehmung ein "Guter Populist" halt und ein Politprofi, auswechselbar, Macht orientiert und nicht authentisch.