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Montag, 5. Februar 2024

Gesunder Menschenverstand ?

 

Leserbrief zur Südkurier-Ausgabe vom 27. Januar

und zu dem Artikel auf auf der Seite 6:  

Wie werden neue Kraftwerke für die Energiewende finanziert?

 

 

Gesunder Menschenverstand ?

 

Zuerst schalten wir alle Atomkraftwerke ab und füllen die Lücke mit importieren Strom. Im letzten Jahr in der Größenordnung von 4,2 Milliarden Euro.

Und jetzt überlegen wir uns so langsam, wo der fehlende Strom herkommen könnte, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Die meisten großen Industrienationen setzen auf Atomkraft, wir hingegen schalten unsere modere Atomkraftwerke einfach ab. Ideologie pur!  

Wie sieht unsere Zukunft aus? Ganz einfach, wir importieren den Atomstrom aus Frankreich, den Kohlestrom aus Polen und das Fracking-Gas aus Amerika.

Vielleicht gelingt es uns in den nächsten Jahren ein paar wasserstofffähige Gaskraftwerke zu bauen, die später dann mit dem superteuren grünen Wasserstoff aus Afrika betrieben werden.

Fracking Gas aus Niedersachen, welches uns über viele Jahre hinweg versorgen würde, kommt natürlich nicht in Frage. Der lieben Umwelt wegen.

Wir fühlen uns dann nach der gelungenen Energiewende so richtig gut. Wir haben alles richtig gemacht! Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

Freitag, 7. Februar 2020

Einfach Satire pur!

Wir stehen auf der Straße. Ein paar Männer. Einfach so. Zuerst war es einer, der die Straße gekehrt hat und dann drei. Gesprächsbedarf. Die breite Straße soll einen Mittelstreifen bekommen. Alle sind besorgt darüber, dann nur noch schwer aus der Garage herausfahren zu können.  Unmut über die Stadtverwaltung ist bei den drei Männern zu spüren. Einer von den dreien ist grün angehaucht. Das ist selten in der Straße.

Der grüne Roger meint plötzlich, als ein Auto an uns vorbei fuhr:

„Ich wünsche mir, dass in zehn Jahren kein Auto mehr fährt!“

Die anderen Zwei schauen Roger nur an. Ungläubiges Stauen in ihren Gesichtern. Sprachlosigkeit.
Da kommt die Tochter von Roger die Treppe vom Haus herunter. Mit Schultasche. Sie geht rasch Richtung Garage. Sie ruft ihrem Papa, der bei uns auf der anderen Straßenseite steht, ungeduldig zu:

„Mach mir die Garage auf!“

„Du kannst doch laufen“.

„Es klingelt aber in zwei Minuten!“

„Dann lauf halt schnell!“

„Mach endlich die Garage auf!“

Jetzt geht Roger auf die andere Straßenseite zu seiner Garage und öffnet die leicht verklemmte Garagentür.

Das Töchterlein, kurz vor dem Abi stehend, steigt in den weißen Opel, gibt mächtig Gas und rauscht davon.

Die Fahrt dauert nur ganz kurz. Die Schule ist nur wenige hundert Meter von Gregors Haus entfernt.

Grüner Alltag.